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Die klassische Glühbirne kann nur etwa 5 % der aufgenommenen Energie zur Lichterzeugung nutzen, der Rest geht als Wärme verloren. Diese Wärme muss aber nicht unbedingt als Verlust gesehen werden. Gerade in den Nachtstunden bedarf es je nach geographischer Lage lange Zeit im Jahr ohnehin einer Raumheizung.
Bei konsequenter Umstellung aller Beleuchtungen in einem Haushalt sollte berücksichtigt werden, dass die dann verminderte Wärmeabstrahlung der Beleuchtungen durch vermehrte Heizen teilkompensiert werden muss, was wiederum die Heizkosten erhöht.
Der Glaskolben einer herkömmlichen Glühlampe kann sich bei Betrieb auf bis zu 180 Grad erwärmen.

Kompakt-Leuchstofflampen erreichen dagegen Oberflächentemperaturen von 60 bis 90 Grad. Sie nutzen ca. 25 % der zugeführten Energie für Licht. Da Licht aber nicht gleich Licht ist, kann diese technische Innovation nicht so einfach betrachtet werden. Wirkungen haben meist auch Nebenwirkungen, und so ist es bei dieser energiesparenden Technologie leider ebenfalls.


Halogen-Hochvoltlampe für 230 Volt

Halogen-Niedervoltlampe für 12 Volt


etwa 80 % der europäischen Energiesparlampen werden derzeit in China produziert. Seither war es für die Hersteller üblich, die hohen Importzölle zu umgehen, indem die Lampen zunächst in andere asiatische Länder exportiert wurden, um dann anschliessend in den Markt der EU weitergeleitet zu werden. Der offiziell beabsichtigte Schutz der innereuropäischen Herstellerfirmen war also noch nie wirksam, sodass der zwischenzeitliche Wegfall der Einfuhrzölle sich kaum auf die Verbraucherpreise auswirken wird.

Viele Anbieter haben auch Halogenlampen mit Schraubgewinde im Programm. Diese Halogenlampen passen in viele der herkömmlichen Leuchten und sind in Bezug auf die Lichtqualität bedingt vergleichbar mit den gewohnten Glühlampen. Ohne zusätzlichen Elektrosmog bieten Halogenlampen ein vollständigeres Lichtspektrum und ermöglichen aufgrund der kalkulierbareren Lichtabstrahlung eine weitaus angenehmere Ausleuchtung in den gewünschten Bereichen. Besonders geeignet sind Halogenlampen zur effektvollen Objektbeleuchtung. Die Technik ist einfacher als bei der sogenannten Energiesparbirne. Sie benötigen kein Quecksilber, lediglich Brom und Jod kommen bei der Herstellung zum Einsatz. Nun gehört Brom sicher nicht zu den bevorzugten Lebensmitteln, aber wenn man schon mal mit dem Risiko eines eventuell zerbrechenden Beleuchtungskörpers leben muss, dann ist der Freisetezung von Brom und Jod sicher der Vorzug zu geben.
Die Zusätze dienen der verlängerten Brenndauer der Halogenlampe.
Wegen der etwas höheren Lichtausbeute kann bei der Lampenwahl eine geringere Wattzahl ausreichend sein. Versprochen werden Einsparungen in der Grössenordnung von 30 %.
Aber auch hier sollte man leider auch mal wieder die Versprechen halbieren und sich für eine Beleuchtung entscheiden, die 10 oder 20 % unter der zu ersetzenden liegt. Zu stimmen scheint hingegen die Herstelleraussage, dass die Leuchtmittel erheblich länger halten.

Halogenlampen gibt es im Handel in verschiedenen Ausführungen. Unterschiedlich grosse Abstrahlwinkel ermöglichen einen vielfältigen Einsatz. Empfehlenswert ist der Einsatz einer kälteren Lichtfarbe mit hohem Blauanteil und einem geringeren Anstrahlwinkel für Arbeitsbereiche. Weitere Winkel, möglichst in Verbindung mit einem höheren Rotanteil ist für Ruhebereiche geeignet. Dieses Licht ist dem natürlichen Abendlicht ähnlicher und wirkt sich beruhigender als weniger gestreutes Licht aus.


LED-Leuchten, eingebaut in einem Bodenbelag aus Naturschiefer


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