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Die Techniken der Solarnutzung
sind vielfältig. Eine ursprüngliche und einfach zu realisierende
Form ist die geschickte Positionierung von Dach- und Wandflächen
unter Verwendung von Glasscheiben an geeigneten Stellen. Vertikal
verbaute Glasflächen lassen die flach einfallende Sonne den dahinter
liegenden Raum erwärmen, während der hohe Sonnenstand zur Mittagszeit
mittels Jalousien gut abzuschirmen ist.
Mit dieser einfachen baulichen Massnahme lassen sich bereits erhebliche
Heizkosten einsparen.
Zur Erwärmung von Brauchwasser lässt sich die Sonnenkraft schon
mit einer relativ kleinen Kompaktanlage sehr effektiv nutzen. Solche
Solaranlagen lassen sich mit bestehenden Zentralheizungen koppeln
und reduzieren den Brennstoffverbrauch. Solarthermie ist die derzeit
effektivste Möglichkeit, Sonnenkraft zu nutzen.
Qualitativ hochwertige Anlagen liefert der Fachhandel, und Installationsbetriebe
haben inzwischen ausreichend Erfahrung, diese Anlagen perfekt zu
installieren.
Einer kritischeren Betrachtung bedarf hingegen der Bereich der
Photovoltaik, also der Stromerzeugung durch Solarelemente.
Der technische und finanzielle Aufwand ist sehr hoch, der Wirkungsgrad
extrem gering und nur durch politisch gewollte Subventionen kann
es sich für den Einzelnen eventuell lohnen.
Insgesamt betrachtet
werden wir Alle aber noch die Zeche bezahlen, wenn die sogenannten
"Solarschulden" eines Tages aufgedeckt werden, und auch dem Letzten
klar wird, welchem ökonomischen Wahnsinn
wir aufgesessen sind.
Andererseits bezahlen wir die Zeche für den eigentlich viel zu billigen Strom auf vielerlei Art und nicht nur in Euro und Cent. Niemand käme auf die Idee, einen Kubikmeter Wasser ohne einen Abwasseranteil zu kalkulieren, und selbst bei einer Konfettiparade rechnet jeder Veranstalter die Kosten für die Strassenreinigung ein.
Um so erstaunlicher ist die Feststellung, dass gerade Energieunternehmen es sich erlauben können, nach der Produktion und Auslieferung ihrer "Ware" Elektrizität, die Kostenrechnung zu beenden. Zurück bleiben erhöhte CO²-Belastungen und kontaminierte Salzstollen, stillgelegte Gewinnungsstätten von Steinkohle mit Folgekosten bei Landsenkungen und Grundwasserschwankungen, umgepflügte Landschaften nach einem Tagebau sowie vergiftete Weltmeere und unfruchtbare Böden.
In der Gesamtkostenrechnung schneiden die erneuerbaren Energien also bei weitem nicht so schlecht ab, gemessen an versteckten Subventionen, die in Milliardenhöhe gerne als Forschung und allgemeine Landschaftspflege bezeichnet werden.
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Die beste Energie ist die, die wir nicht benötigen. Ansätze zu einer tatsächlichen Reduktion unseres Energieumsatzes sind von politischer Seite nicht ernsthaft zu erwarten, so lange in gerade dieser Branche zahllose Ex-Politiker ihre magere Pension aufbessern. Also kann nur der Verbraucher selbst Einfluss nehmen, indem in allen Bereichen jedes Konsumverhalten auch an energetischen Gesichtspunkten ausgerichtet wird. Der sparsame Umgang mit Energie muss kultureller Bestandteil jeder Gesellschaft werden, und die Wahl der jeweils energiesparendsten Alternative muss zur Selbstverständlichkeit werden. Dazu gehört es dann aber auch, dass weniger gegipfelt wird, dass gerade die vorbildlichen Beteiligten nicht im Privatjet zum nächsten Klimagipfel eilen. Eine Videokonferenz ohne Krabbenschnittchen tut's sicher manchmal auch. |
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