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Ein Beispiel für praktiziertes Ökologisches Bauen

Malmö liegt am südlichsten Ende von Schweden. Mit 275.000 Einwohnern ist Malmö die drittgrösste Stadt in Schweden. Seit der Eröffnung der Öresundbrücke im Jahre 2000 liegt die Stadt an der Hauptverbindungslinie zwischen Skandinavien und dem kontinentalen Mitteleuropa. Die Region um den Öresund zeigt ein überdurchschnittliches Wachstum. Malmö setzt aber nicht nur auf Industriewachstum, auch der Bildungssektor, Innovatives und Alternatives stehen im Focus der regionalen Entwicklungspolitik.
So wurde bereits 2001 ein ganzer Stadtteil unter ökologischen Gesichtspunkten konzipiert und mit strengen Umweltschutzrichtlinien belegt. So soll Malmö zu einer energetisch nachhaltigen Stadt entwickelt werden. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Bauträgern wurden energiesparende Konzepte umgesetzt, neue Technologien erprobt, und es wurden Grenzen des ökologischen Bauens ausgelotet.

Dieser Stadtteil wird u.a. durch eine Windkraftanlage versorgt, kombiniert mit einem gross dimensionierten Kälte- Wärme- Speicher erreicht man eine Vollversorgung aus regenerativen Quellen.
Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl, die ein stetiges Wachstum aufweist, ist der ermittelte CO2-Ausstoss seit Jahren rückläufig. Dazu tragen auch alternative Verkehrskonzepte bei. Rund 400 km Radwege erleichtern den autofreien Alltag. KFZ-Stellplätze wurden bereits in der Planung bewuss knapp kalkuliert, sodass es einen solchen nur für etwa jede zweite Wohnung gibt.

In Planung befinden sich Biogasanlagen, die künftig ebenso zur Stromgewinnung dienen sollen. Ein aktuelles Projekt ist eine grosse Offshore-Windanlage, deren Kapazität für ca. 60.000 Haushalte dimensioniert ist. Auch im Stadtgebiet wird die Realisierbarkeit kleinerer dezentraler Anlagen in Erwägung gezogen.


 
Naturbaustoffe
Regional-Beispiele

 
Generell ist die Kultivierung der aus Nordamerika stammenden Robinie in Europa kontrovers zu sehen. Es ist sicher vorteilhaft, mit ihr eine Baumart angesiedelt zu haben, die eine Alternative zu importiertem Tropenholz darstellt, dennoch bedroht sie die Biodiversität bestimmter Standorte.
So gefährdet ein wachsender Bestand an Robinien seltene Lebensräume wie den Magerrasen, auf dem die ohnehin wenigen möglichen Pflanzenarten durch sie verdrängt werden können. Da die Robinie durch symbiotische Effekte überdies Stickstoff bindet, bewirkt sie einen Düngeeffekt, der das Biotop verändert und somit angestammte Flora und Fauna in Ungleichgewicht bringt.

Ein Beispiel für eine solche Veränderung ist der Badberg im Kaiserstuhl. Seinen Gipfel bedeckt ein Halbtrockenrasen mit vielen seltenen, wärmeliebenden Pflanzen und seltenen Tieren, die in Deutschland fast nur hier geeigneten Lebensraum finden, wie einige Arten der Gottesanbeterin.


Das Klima um den Badberg ist ungewöhnlich warm, am Südhang misst man im Sommer bisweilen Bodentemperaturen bis zu 70°C. Wegen seiner biologischen Ausnahmestellung steht der Badberg unter Naturschutz.
Um 2001 begann man auf der steilen Südflanke des Naturschutzgebiets Badberg bei Vogtsburg im Kaiserstuhl, dem zunehmenden Busch- und Gehölzbestand entgegenzuwirken, indem man zu einer regelmässigen Beweidung durch Ziegen überging.  Der ökologisch wertvolle Trockenrasen wucherte über die Jahre immer stärker mit Gebüschen zu. Dies hatte einen Rückgang von licht- und wärmeliebenden Trockenrasenarten, von denen einige fast nur im Kaiserstuhl vorkommen zur Folge.
Artenverluste und ein Rückgang der Trockenrasenbestände schien absehbar. Ziel war es, die seltenen Trockenrasen wiederherzustellen und langfristig zu erhalten. Motiviert durch die schnell erkennbaren Erfolge wurde die Beweidung im Laufe der Jahre auf immer mehr Flächen ausgedehnt. Die Beweidung erfolgt vom Frühjahr bis in den Herbst auf sehr stark verbuschten und verfilzten Flächen sowie in Steillagen, wobei orchideenreiche Partien ausgespart werden. Diese Landschaftsbereiche werden weiterhin in traditioneller Weise per Hand gemäht.

Infolge der Massnahmen verzeichnete man schon in den ersten Jahren einen spürbaren Rückgang der Holzgewächse auf den Koppeln. Da durch die Beweidung alle Gehölze verbissen werden, reduziert sich auch der Bestand an Robinien. Die durch den regelmässigen Verbiss entstehenden Krüppel-Schlehen bieten neuen Lebensraum für seltene Schmetterlingsarten wie den Kleinen Schlehen-Zipfelfalter, der zur Eiablage ausschliesslich die kleinwüchsig gehaltenen Krüppel-Schlehen nutzt.

Trockenrasen sind meist Landschaften, die in langer Zeit von Menschenhand geschaffen wurden. Durch die langfristige Nutzung als Mähwiesen, manchmal über Jahrhunderte hinweg, entstanden diese mageren Böden. Somit handelt es sich nicht im eigentlichen Sinne um Naturlandschaften, was aber nicht bedeuten kann, dass sie der Erhaltung unwürdig seien.

Viele seltene Tier- und Pflanzenarten haben diese Biotope für sich als Lebensraum erobert. Möchte man diesen Landschaftstyp erhalten, muss der Bereich weiter bewirtschaftet werden. Da die ursprüngliche Nutzung aus wirtschaftlichen Gründen heute nicht mehr gegeben ist, kann die Landschaftspflege gezielt fortgeführt werden, um den Erhalt dieser Tier- und Pflanzengemeinschaft zu sichern.

Sicherlich ist es Ansichtssache, ob eine vom Menschen in der Vergangenheit ohnehin künstlich veränderte Landschaft in dieser Form erhaltenswert ist.
Vielleicht ist auch einer schrittweisen Überlassung der regional typischen Renaturierung, wie sie die Natur von sich aus vornehmen würde, der Vorzug zu geben.
Das würde einigen Arten zwar den Lebensraum kosten, hätte aber in letzter Konsequenz ein Gleichgewicht zur Folge, welches auch ohne menschliches Zutun im Laufe der Zeit eine eigene Stabilität ausprägen könnte. Etwas ketzerisch gesagt, stellt sich die Frage, ob wir hier nicht wider aller Natur handeln, wenn wir weiterhin diese Flächen erhalten.

In Bezug auf die oben genannte Robinie gilt dennoch, dass sie hier nicht hergehört, vom Menschen aus einem anderen Kontinent importiert wurde, und dass sie Eigenschaften aufweist, die mit der angestammten heimischen Tier- und Pflanzengemeinschaft nicht übereinzubringen ist.

Granit
Naturschiefer
Quarzit

Das Departement Côtes-d'Armor liegt in der Bretagne an der Atlantikküste. Der Hauptort ist Saint-Brieuc, weitere grössere Städte sind Dinan, Stadt der Geschichte und der Kunst, Lannion und Guingamp. Der Nordteil der Region liegt an der Atlantikküste mit Abschnitten aus Steilküste und Sandstränden sowie Kiesbuchten und vorgelagerten Inseln, einige dieser Gebiete sind wichtige Vogelschutzreservate.

Im Westteil der Küstenregion liegt die Granitküste Cote de Granit Rose mit seinen roten Felsen auch die Rosa Granitküste genannt.

Schiefer ist ein natürliches Sedimentgestein, welches sich in mehr oder weniger dünne, annähernd ebne Platten spalten lassen. Es gibt viele verschiedne Schiefersorten, wie
Glimmerschiefer, Chloritschiefer, Grauwackenschiefer, Kieselschiefer, , Tonschiefer Kupferschiefer, Mergelschiefer, Talkschiefer.
Alle diese Sorten sind sogenannte Naturschiefer, da sie im Gegensatz zu nachgebildeten Produkten, durch natürliche Prozesse im Laufe von Jahrmillionen entanden.

Quarzite
sind reine Naturprodukte ohne schädlichen Substanzen. Die energiearme Gewinnung und Weiterverarbeitung schont die Umwelt. Mit der Entsorgung nach vielen Generationen schließt sich der ökologische Kreislauf, da eine problemlose Rückführung des Materials in die Natur erfolgt. Die Vielzahl an unterschiedlichen Formen und natürlichen Farbtönen ermöglichen individuelle Gestaltung.
Schieferproduzent


Für den Ausbau oder für die Renovierung einer Immobilie sind oftmals Ratenkredite notwendig. Günstige Konditionen sind mittels einer Hypothekenbesicherung möglich.

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